Achtsamkeit heißt, voll im Moment zu sein

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Wenn ich dagegen achtsam bin, bin ich voll da. Das heißt, ich beobachte mich selbst und meine Umgebung genau. Ich bekomme alles mit. Und ich wähle auch bewusst und achtsam, was ich tue, statt meine Muster abzuspulen.

Ich beobachte meine Gefühle. Ich bemerke aktiv, ob ich gerade fröhlich oder frustriert bin. Oder ob ich gelangweilt oder gestresst bin. Ich erkenne auch meine unerwünschten Handlungsimpulse. Wenn meine Hand automatisch zum Stück Kuchen greift, obwohl ich mich gesünder ernähren wollte.

Ich beobachte auch meine Gedanken aus einer höheren Perspektive. So merke ich zum Beispiel, dass ich mir Sorgen mache. Oder dass ich mich mit jemandem vergleiche.

Aber auch meine Umgebung erlebe ich mit allen Sinnen. Ich sehe das Blümchen im Rinnstein. Ich spüre den Wind im Gesicht. Ich höre die Vögel, die Autos, die Stimmen um mich herum.

Ich bin also voll bei mir. Ich bin voll im Leben drin. Ich bin durch meinen wachen Geist voll und ganz mit allem verbunden. Indem ich mich selbst aufmerksam beobachte. Indem ich meine Umgebung aufmerksam beobachte.

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